Samstag, 28. Februar 2009

TV-Tagestipp: Ricky Bobby (20.15 Uhr, Klo7)


Amerikanische NASCAR-Komödie, die zumindest im englischen O-Ton ein massiver Über-WIN ist. Fans von Will Ferrell und "Borat" kommen VOLL auf ihre Kosten.

Bei Gefallen weitere Anspieltipps: Anchorman, Stranger Than Fiction, Balls Of Fury, etc.

Da wär man gerne der Ziegenpeter...

Freitag, 27. Februar 2009

30 Jahre Titanic, und wir feiern mit!


Zum 30jährigen Jubiläum macht die Titanic die Archive auf und verschenkt alte Klassiker-Ausgaben in digitalisierter Form als PDFs zum Download. Los geht's mit der Oktoberausgabe 1988 (26MB!) und dem legendären Wetten, dass...-Auftritt vom damaligen ChefRed als Buntstiftlutscher. Weitere Ausgaben folgen ab jetzt jeden Monat.

Montag, 23. Februar 2009

Sneak Preview: Punisher - War Zone

Manchmal ist es gar nicht verkehrt, wenn man voreingenommen und mit niedrigen Erwartungen an einen Film herangeht. Denn entweder, man sieht seine Erwartungen voll und ganz bestätigt, oder, was ein noch schöneres Erlebnis darstellt, man wird positiv überrascht.
Aber auch bei realistischer, objektiver Betrachtung ist das Punisher-Sequel/Reboot/whatever, tituliert "War Zone", erstaunlicherweise als absolut gelungene, werkgetreue Comicverfilmung anzusehen. Und das schönste daran ist, dass der Streifen komplett Old School daherkommt: Genau so haben Comicverfilmungen Ende der 80er, Anfang der 90er ausgesehen, und exakt so müssen die auch sein! Das Grundgerüst der Drehbuches stellt zwar ein mittelschweres Batman-Plagiat dar, da gleich zu Beginn der "Punisher" Frank Castle seine Nemesis "Jigsaw" auf nahezu exakt dieselbe Art und Weise erschafft wie weiland Batman den Joker, und im weiteren Verlauf bemerkt man auch die ein oder andere Ähnlichkeit mit dem legendären Comicschurken, aber glücklicherweise entwickelt War Zone noch genügend Eigenständigkeit, um zu überraschen. A propos überraschen: Der Grad der Gewaltdarstellung übertrifft die Comicvorlage sogar noch, was hier geboten wird, geht auf keine deutsche Filmzensorenhaut! Dieser Streifen wird unmöglich ungeschnitten im deutschen Verleih landen, da ist das Selbstjustiz-Thema noch das geringste Problem. Denn die einzige Lebensaufgabe von Frank Castle nach dem grausamen Tod seiner Familie ist es, Mafiosi und Kriminelle auf brutalstmögliche Art und Weise zu bestrafen, sprich: Zur Hölle zu schicken. Und in dieser Beziehung erledigt Ray Stevenson seinen Job als Punisher augezeichnet. Überhaupt das gesamte Casting: Zwar ist der Film durchgängig mit Hollywoods zweiter Garde besetzt, aber die Charaktere stimmen bis in die Nebenrollen und haben sichtlich Spaß an ihrem Job.
Man hat es schon gemerkt, das TBHL-Blog hat seine aktuelle Lieblings-Comicverfilmung gefunden! War Zone macht den grauenhaften Thomas Jane-Punisher von 2004 schon fast vergessen und geht glücklicherweise wieder genau den Weg, den seinerzeit (1989!) schon Dolph Lundgren eingeschlagen hatte: Brutalstmögliche Vigilante Justice mit größtmöglichem Spaßfaktor für das männliche Publikum und eine gehörige Portion Trash. Abzüge gibt es einzig in der Cinematographie, denn sinnlos in satte, bunte Farben getauchte Szenen (mal knallrot, dann neongrün, zwischendurch türkisblau oder sogar goldgelb gääähn) und übersteile Kontraste will anno 2009 wirklich niemand mehr sehen, das ist einfach nur Michael Bay für ganz Arme.
Machen wir also die Werkschau auf: Der 1989er Dolph Lundgren-Punisher kriegt aus nostalgischen Gründen 9/10 Punkten, die 2004er Seuche dann noch gnädige 3/10, und War Zone geht mit absolut respektablen 8/10 und einem fetten Grinsen im Gesicht heim. Denn davon wollen wir mehr sehen! VIEL MEHR!

Google hat Atlantis gefunden!


The truth is out there! Bzw. in Google Earth's neuer Version: Dort sind nunmehr auch Daten des Meeresbodens verfügbar, und siehe da, die Ruinen einer riesigen, streng quadratisch angelegten Stadt unter Wasser! Google behauptet -wahrscheinlich auf Druck der Regierung- dass diese Muster durch Sonarmessungen zustande kämen, aber wir wissen es natürlich besser...

p.s. Auch wenn diese Muster menschlichen Ursprungs sein sollten, lohnt es sich trotzdem, die neue Google Earth Version zu installieren: Die kann nämlich jetzt auch in der kostenlosen Version GPS tracking und loggen, und das sogar in Echtzeit. Da kann man ja mal daheim im Wald auf die Suche nach den Spuren der Atlanten... Atlantier... Atlantianer.. whatever gehen!

Samstag, 21. Februar 2009

Noch 3 Tage: QUAKE LIVE open beta beginnt


Ganz recht: Am 24sten Februar beginnt der beta-Test für Quake live. Mit Quake 3 Arena hatten iD Software seinerzeit den Multiplayer-Online-Shooter quasi erfunden, und jetzt gehen sie noch einen Schritt weiter: Quake online gegen andere spielen, und zwar ohne Installation, völlig kostenlos, direkt im Web Browser! Hier gibt's den Debut Trailer vom letzten Jahr.
Daher: Ab 24sten Februar 2009 wird Büroarbeit wohl abgeschafft. Endgültig.

Donnerstag, 19. Februar 2009

Instrument der Woche: Das Fagott

Außerdem eine kleine Nachlese:

The Fountain (2006): Ganz, ganz grandioses Kino vom Requiem for a Dream-Regisseur Aronofsky. Bild- und tongewaltig inszeniert, kann man die verworrene Handlung locker entschuldigen und in wundervollen Bildern schwelgen, untermalt von einem abermals brillianten Clint Mansell-Soundtrack. 9/10, aber nicht für jeden Geschmack geeignet.

Flickering Lights (2000): Richtig geil-trockene dänische Ganovenkomödie von Anders Thomas Jensen und ein echter Pflichtkauf für Fans von In China essen sie Hunde und ähnlichen Streifen. In einer Nebenrolle ist übrigens Mads "Casino Royale" Mikkelsen zu bewundern. Für Liebhaber "Dänischer Delikatessen" also locker 8/10 Punkte.

Dienstag, 17. Februar 2009

Regisseure, die wir lieben. Heute: Alex de la Iglesia

Keine Angst, auf Fotos guckt der Kerl immer so grimmig-ernst, dabei ist er ein richtig sympathisch-witziger Typ mit absolut krankem Humor und einer Vorliebe für schicke Brillen.
Anlaß für diese längst überfällige Lobhudelei ist die deutsche DVD-Veröffentlichung seines jüngsten Werkes, The Oxford Murders, aber zugegebenermaßen war's einfach überfällig, eine kleine Werkschau zu fabrizieren.
Spanische Regisseure haben sich in den letzten Jahren immens erfolgreich international etabliert, insbesondere im Horror- und Fantasysektor: Jaume Balaguero (REC), Guillermo del Toro (Hellboy) oder eben Alex de la Iglesia heben sich nicht nur durch ihren Stil wohltuend vom US-Einheitsbrei ab, sondern halten Tugenden des europäischen Filmes wie kunstvolle Kameraführung, liebevolle Ausstattung oder eigentümlich-bizarren Humor am Leben.
Der erste Film, mit dem Iglesia auf Genre-Festivals für Aufmerksamkeit sorgte, war Accion Mutante (1993), eine absolut hemmungslose SciFi-Horror-Trash-Comedy vom feinsten, für die eigentlich ein neues genre erfunden werden müsste. Typischer, immens unterhaltsamer Indie-Unfug in bester Troma-Tradition. Für sein nächstes Projekt, El Dia de la Bestia (1995), verließ Iglesia das SciFi-Genre und wechselte vollends zum bizarr-komischen Film mit Horror-Elementen, genauer: Ein total kaputter Metal-Freak und ein vom Glauben abgefallener Priester müssen die Wiedergeburt des Satans verhindern. Nach dem Überraschungserfolg von El Dia... bekam Iglesia die Gelegenheit, eine US-Produktion zu stemmen, und lieferte den Ammis sehr zu deren Entsetzen ein völlig enthemmt-morbides, vor allem in den USA sehr notorisches Roadmovie namens Perdita Durango (1997): Embryonen-Schmuggel, schwarze Messen, Leichenschändung, massenhaft Sex&Drugs teils unter Beteiligung Minderjähriger und reichlich kranker Humor waren diesmal sogar den Amerikanern zu viel - Der Film existiert offiziell in den USA nur in geschnittener Form, während er sogar in Deutschland ungeschnitten in den Verleih kam und auch dank der geradezu bösartigen Abrechnung mit dem amerikanischen Puritanismus zu seinen besten Werken zählt. Nach einem eigenartigen Ausflug ins reine Comedy-Fach, tituliert Muertos de Risa (1999), der es nie über Spanien hinaus geschafft hat, drehte Iglesia die auf Festivals wiederum höchst erfolgreiche, bitterböse Gesellschaftssatire La Comunidad (2000), am besten umschrieben vielleicht durch "...und ewig schleichen die Nachbarn". Als nächstes nahm er eines seiner Lieblingsprojekte in Angriff: 800 Bullets (2002) ist eine ungeheuer sympathische Liebeserklärung an den Spaghetti-Western in Gestalt eines Trupps an ehemaligen Stuntmen, deren Kulissen-Westernstadt in der Sierra Madre, in der sie ihre erfolglose Westernshow aufführen, weichen soll für ein großes Bauprojekt. Doch die Möchtegern-Cowboys wissen auch, wie man mit echten Kugeln schießt, und so gipfelt der Film in einem wundervoll-bizarren Iglesia-typischen Finale, bei dem kompletter Wahnsinn auf echte Filmkunst trifft. Danach war wieder eine eher herkömmliche Komödie an der Reihe mit dem eigentümlichen Titel Crimen Ferpecto (2004), in welcher es der schmierige Starverkäufer eines Mega-Kaufhauses mit einer sehr durchgeknallten Kollegin zu tun bekommt. Danach folgte ein Ausflug ins klassische Horrorgenre mit der Folge The Baby's Room (2006) der fürs spanische TV produzierten Reihe Horror Anthology, bevor er schließlich mit The Oxford Murders (2008) einen erstaunlich herkömmlichen Krimi inszenierte, dem leider sowohl der typische Humor als auch die schräg-sympathischen Charaktere seiner anderen Filme abgehen. Kein schlechter Film, aber in weiten Zügen einfach zu sehr Standardkost und leider ohne sichtbaren Spannungsbogen inszeniert.

So, wer jetzt Lust verspürt, in das Werk und Schaffen von Alex reinzuschnuppern, dem sei die deutsche DVD-Box ans Herz gelegt, die zu einem attraktiven Preis La Comunidad, 800 Bullets und Das ferpekte Verbrechen beinhaltet. Aber ganz ehrlich: Die VOLLE Dröhnung gibt es nur mit seinen hemmungslosen Frühwerken, insbesondere Perdita Durango muss man einfach mal gesehen haben.
Das war's jetzt für Heute; nächstesmal ist dann Sam "Evil Dead" Raimi an der Reihe.

Sonntag, 15. Februar 2009

Samstag, 14. Februar 2009

Abteilung "Extremer Humor": Die neue FREAX DVD ist da!


Wenn sogar die Jungs von der Titanic Propaganda machen, dürfen wir natürlich auch nicht fehlen, schon gar nicht, wenn es um Offenbacher Trash-Comedy vom Feinsten geht. Wer ein Herz hat für Unfug ala Operation Dance Sensation oder ähnlichen Ausst0ß der Gosejohanns, aber auch durchaus damit leben kann, wenn das Ganze komplett jenseits der Grenzen des guten Geschmacks präsentiert wird und daher das schöne Qualitätsprädikat "Schwere Jugendgefährdung" erhält, der sollte unbedingt zugreifen. Die gleichfalls saukomische erste DVD "Freax 2000" kann man bei der Gelegenheit gleich mit dazu bestellen, sind einige Klassiker drauf.
Auf YouTube gibt's außerdem noch einen zugehörigen Trailer zum Angucken.

Freitag, 13. Februar 2009

Heute ist Freitag der 13te, und das Remake hat US-Kinostart


Tolles Timing zu einem eigentlich traurigen Ereignis, denn Michael Bay und Marcus Nispel sind weiterhin dabei, die großen 80er Horror-Franchises zu ruinieren mit ihren unglaublich beschissenen Remakes. Leatherface musste schon dran glauben, dieses Jahr ist Jason dran, und Freddy Kruger ist nach derzeitigen Plänen die nächste New Line Cinema Horror-Ikone, die von den beiden filmischen Antichristen endgültig beerdigt wird.
Einen ziemlich eindeutigen Review-Spiegel kann man sich bei MetaCritic reinziehen, denn weitergehende Beachtung verdient der Mist auch gar nicht. Schon gar nicht von uns, wir empfehlen lieber die Neuauflagen der alten Original-Friday 13th Filme als DVDs oder BluRays und wünschten, unsere 3 Lieblings-Serienmörder würden sich zusammentun und Bay&Nispel nachts im Schlaf heimsuchen. Irgendwann muss das ja mal ein Ende haben....

House of the Dead: Overkill (Wii) Soundtrack - One Night In Bayou

Fucking awesome! Scheisse, ich brauch doch ne Wii.....

Donnerstag, 12. Februar 2009

Für den besonderen Geschmack: REPO! The Genetic Opera.


Noch schnell ein kleiner Geheimtipp für Die Hard-Fans der Rocky Horror Picture Show und Leute, denen Tim Burton's brilliante Adaption von Sweeney Todd noch nicht düster und abgedreht genug war: Lion's Gate und Twisted Nerve haben mit REPO! den bisherigen SAW-Regisseur Darren Lynn Bousman (Teil 2-4) ein *sehr* eigenartiges Gothic-Musical mit Splatterschlagseite drehen lassen, das es in sich hat! Die Songs sind eingängig, der Humor ist dreckig, und die inspirierte Inszenierung kann mit wunderbar überdrehten Einfällen aufwarten. Natürlich ist das Ding auch in Anbetracht des geringen Budgets trashig, und die ein oder andere Casting-Entscheidung eher unglücklich, aber objektiv gesehen ist Repo! so wunderbar anders und hebt sich so erfrischend vom momentanen Horror-Einheitsbrei ab, dass wir eine Empfehlung geradezu aussprechen müssen. Der Rocksänger Terrance Zdunich in der Rolle des Grabschänders ist eine Traumbesetzung, Anthony Head (den meisten bekannt als der grundsympathische Giles aus Buffy) liefert eine überraschende Hammer-Performance ab, und Sarah Brightman (ja, genau die!) singt sich die Seele aus dem höchst ansehnlichen Leib. Schmerzlich vermisst man höchstens Crispin "Hellion" Glover, um den Freak-Reigen vollständig zu machen, denn ausgerechnet unser Lieblings-Psychopath Bill "The Devil's Rejects" Moseley bleibt erschreckend blass in einer ihm eigentlich auf den leib geschneiderten Rolle.
Die Zielgruppe ist also, wie schon erwähnt, auf Rocky Horror-Fans mit einer kräftigen Vorliebe für wilden Trash zugeschnitten, sprich: Wer einen Film nicht durchstehen kann, in dem praktisch ununterbrochen gesungen wird, der ist hier falsch, Ausserdem sollte man unbedingt ein Faible für düsteren Gothic-Horror mitbringen, der in REPO! aber durchaus farbenfroh-überdreht dargestellt wird, nicht unähnlich dem bunten Stakkato-Stil der vom selben Regisseur gedrehten SAW-Filme. SEHR wilder Scheiß, den nicht jeder mag. Wir verrechnen mal einen dicken Musik-Bonus und vergeben mutige 8/10 transplantierte Dickdärme. Der "normale" Filmgucker schaltet ohnehin nach nichtmal 10 Minuten ab, und das ist auch gut so.

Und jetzt alle: "I remember, I dismember. 'Cause the claims medic gives no anesthetic! 90 days delinquent gets ya' repo treatment! I'm the masked horror on your street corner! Make your mama mourn ya! I'm the Night Surgeon! I remember..."

The BASTERDS have landed!


Endlich gibt's einen richtigen Teaser Trailer, via Yahoo.com in Standard-Auflösung oder bis 1080p Quicktime: FUCK YEAH! GET ME SOME NAZI SCALPS! Ich glaub, ich benenn das Blog wirklich um...

Futurama: Kurz und knackig


Und bevor die Fragen kommen: 3/10 is eigentlich noch zu viel für den mistigen vierten Film... schnaub...

Mittwoch, 11. Februar 2009

Sneak Preview: Underworld 3


Jaja, das Gesetz der Serie... Ich hatte ja schon letztes Jahr etwas von "guilty pleasure" fabuliert in Bezug auf meine auch für mich nicht ganz nachvollziehbare Begeisterung für die Underworld-Reihe. Und jetzt hat's mich wieder erwischt. Denn: Underworld 3 - Rise Of The Lycans ist objektiv betrachtet wiederum kein wirklich guter Film.
Patrick Tatopoulos ist mit der Regie hoffnungslos überfordert, Rhona Mitra zeigt in ihrer kurzen Screentime sehr eindrucksvoll, dass sie sehr geil aussieht aber eine beschissene Schauspielerin ist, und der bisherige schauspielerische Lichtblick der Reihe, der grandiose Bill Nighy, steckt in viel zu viel Make-Up und overacted hemmungslos. Die CGI-Effekte insbesondere der Lycaner sind gewohnt billig, und gedreht wurde scheinbar in den angemieteten verranzten Ostblock-Kulissen von BloodRayne. Wenigstens dürften die Gorebauern ihre helle Freude haben an den diesmal wirklich heftig eingesetzten Splatter-Effekten und den insgesamt sehr solide inszenierten Fights. Auch das Drehbuch wirkt einfallslos und schafft es nicht, dem Grundgerüst um die im ersten Teil schon in Flashbacks erzählte Vorgeschichte noch interessante Wendungen oder Impulse zu verpassen, zumal der Underworld-Fan im Publikum ohnehin schon zwangsweise weiß, was wann und wieso passieren wird. Da sitzt dann eben ein Lucien den halben Film lang im Kerker rum oder wird mehrfach unmotiviert ausgepeitscht wie weiland unser Erlöser in Mel Gibson's Passion Of The Christ, dass es nur so spritzt. Irgendwie muss man die 90 Minuten ja füllen, denn obwohl genug Zeit zur Entwicklung der Hauptcharaktere und vor allem einer *nachvollziehbaren* Liebesgeschichte reichlich vorhanden gewesen wäre, wollten Drehbuch und/oder Regisseur den Zuschauer wohl nicht mit Schmacht-Schmonzens überfordern, sondern lieber zackig zur nächsten Schnetzelszene jagen. Schade drum. Für ein objektives Review sollte man also tunlichst bei BlairWitch.de vorbeischauen und mich einfach nicht weiter ernst nehmen. Denn ich fand den Streifen trotzdem geil. Ich kapier es einfach nicht.
Höchst subjektive 8/10 gepfählte Werwölfe, sogar etwas besser als Teil 2 da nicht mehr so dermassen konfus.
Und jetzt geh ich auf die stille Treppe und schäm mich...

Dienstag, 10. Februar 2009

Montag, 9. Februar 2009

Google kann jetzt auch Kontakte online mit Handys syncen... yay....

Wie das offizielle GoogleBlog berichtet, ist es jetzt per Client-Anwendung GoogleSync möglich, seine Kontakte und Termine mit einer Vielzahl an Handys zu synchronisieren: Neben den üblichen Verdächtigen wie Windows Smartphones und iPhone kommen weiterhin so ziemlich alle halbwegs aktuellen Nokia- und SonyEricsson-Geräte in den Genuß einer Synchronisierung mit den Servern der Datenkrake, solange das Gerät das SyncML Protokoll unterstützt.



Der Haken dabei: Alle auf dem Handy/Smartphone bereits vorhandenen Kontakte/Telefonnummern und Kalenderdaten werden bei der erstmaligen Prozedur überschrieben. Glücklich, wer seine Google Kontakte in der Vergangenheit sauber gepflegt und/oder die Muße hat, nach dem Sync nochmal alle Telefonkontakte und Termine sauber auf den Google Servern einzupflegen. Man merkt: Diese Anwendung empfiehlt sich allenfalls für begeisterte Google-Jünger, die ohnehin schon lange nur noch die Webdienste nutzen und gleichzeitig keinerlei Paranoia dabei verspüren. Alle die es sonst noch ausprobieren wollen, können mit ihrem Handy direkt m.google.com/sync ansurfen und die Client-Anwendung installieren.

Die Zombie-Apokalypse geht weiter: DEAD RISING 2 offiziell angekündigt


Nach der Willamette-Mall aus dem ersten Teil geht's jetzt im Zockerparadies Las Vegas ans dezimieren der Zombiehorden, und diesmal sogar auf XBOXC360, PS3 und PC, nachdem Teil 1 noch XBOX360-exklusiv war. Wir können es nicht erwarten und hoffen auf das zombifizierte Duo Siegfried&Roy als Endgegner: VIVA LAS VEGAS!

Tarantino übertrifft sich selbst: Werbekampagne für "Inglourious Basterds" rollt an





Ja, ganz richtig: Das ist Daniel Brühl in einem fiktiven Nazi-Propaganda-Film! Gewagt, aber sehr genial! Den ersten Teaser Trailer zum dazugehörigen WK2-Action-Exploiter-Epos, Inglourious Basterds, dürfen wir gegen Ende der Woche erwarten.

p.s. Ich kann nix dazu, der Film heisst wirklich "Inglourious Basterds", um sich von der arschcoolen Vorlage gleichen Namens abzuheben; soll ja schliesslich auch kein komplettes Remake werden. Whatevah.

Sonntag, 8. Februar 2009

Filmquiz: Heute will ich auch mal!

Wendelin kommt ja nicht in die Gänge, also leg ich schonmal einen vor, und zwar - zur Erhöhung des Schwierigkeitsgrades - nur einen Screenshot:


Antworten wie üblich in die Comments. Als Tipp: Wie bei Corny üblich, ist es hier auch ein Film, der ziemlich zeitnah im dt. TV gelaufen ist.

Christian Bale holt David vom Zahnarzt ab

Der kleine David, der von seinem Vater völlig zugedrogt vom Zahnarzt abgeholt wird, ist ja der neue Youtube-Star. Was lag da näher, als die diversen Ausraster, die Christian Bale am Set von Terminator4 hatte, ins Video reinzubasteln? Das Resultat jedenfalls ist absolut köstlich.

Samstag, 7. Februar 2009

Windows 7 und Netbooks: So langsam wird's interessant


Eines vorweg: Die Idee klingt zwar verwegen, schließlich war es praktisch unmöglich, das Computer-AIDS verseuchte Ressourcenmonstrum VISTA auf einem Netbook auch nur halbwegs vernünftig zum Laufen zu kriegen. Das TBHL-Blog hat aber keine Kosten und Mühen gescheut und die Windows 7 public beta tatsächlich auf einem eeePC 8G (702) installiert, und die größte Überraschung dabei: Es funktioniert! Zur Erinnerung: Der 702 erschien nur in kleiner Auflage auf asiatischen Märkten und ist ein 7" Ur-eeePC mit 1GB RAM, 8GB SSD-Speicher und einem auf 630Mhz getakteten ULV-Celeron Prozessor. Unglaublich schwache Hardware, auf der gerademal speziell angepasste Linux-Distributionen oder XP einigermassen vernünftig arbeiten. Windows 7 hingegen konnte den sehr guten Eindruck bestätigen, den wir schon auf deutlich performanterer Hardware hatten. Youtube: Windows 7 auf dem eeePC 8G
Das einzige, leider gravierende Problem dabei: der Intel 915 Chipsatz bzw. dessen Treiber, der schon unter Vista kaum zu gebrauchen war. Nichtmal Video Overlay funktioniert. Eine einzige Katastrophe.
Aktuellere Netbooks verwenden zwar neben einer Atom N270 CPU den neueren Chipsatz 945 zur Grafikausgabe, dieser ist jedoch immer noch extrem schwach und mit der Aero Glass-Oberfläche von Vista oder Windows7 schon ordentlich ausgelastet.
Innerhalb der nächsten Wochen kommen aber neue Geräte, die neben einer leicht schnelleren Atom-CPU N280 über den nagelneuen, speziell für Netbooks entwickelten Intel GN40 Chipsatz verfügen, welcher in diesem Marktsegment ein Traumpartner für Windows 7 sein dürfte. Nicht nur die Aero-Beschleunigung wurde verbessert, zudem kann der GN40 tatsächlich 720p HD-Video in Hardware beschleunigt dekodieren, was leider sehr zu Lasten der Stromverbrauches geht. Endgültig Abhilfe wird hier frühestens die zweite Atom-Generation mit komplett neuem Chipset namens "Pinewood" bringen, die jedoch erst 2010 geplant ist.
Wer sich also für ein Netbook interessiert, sollte unbedingt noch etwas abwarten, bis N280/GN40-Modelle auf dem Markt auftauchen und von der jetzigen Generation v.a. im Hinblick auf Zukunftssicherheit und Windows 7 tunlichst die Pfoten lassen.

add.: 3 wichtige Punkte zur Win7-Installation auf alten eeePCs: a) 8GB Speicherplatz sind das ABSOLUTE Minimum, reell bleiben davon ohnehin nur ca. 7.5GB übrig. Probleme mit dem Swap-File gibt es trotzdem. b) Bei extrem wenig Speicherplatz MUSS die Installation per USB-DVD-Laufwerk erfolgen; bei Installation von USB-Stick scheiterte die Setup-Routine reproduzierbar kläglich. c) Bei den eeePCs darauf achten, dass im BIOS die "OS Installation" auf "Finished" steht, und zwar immer! Sonst laufen die USB-Ports nur im USB1.1 Modus.

Switch Klassiker: ES KANN NUR EINEN GEBEN!

Köstlich!

Filmtipp der katholischen&evangelischen Kirchen heute abend: Einsame Entscheidung (Klo7)



Kein Wunder eigentlich: Nicht nur, dass Steven Seagal gleich nach nichtmal 10 Minuten draufgeht und Kurt Russell einen wunderbaren Job als Actionstar wider Willen macht, natürlich geht es in diesem wirklich guten Actionthriller politisch völlig korrekt gegen bitterböse islamistische Jihad-Terroristen. Das erzkatholische TBHL-Blog schließt sich natürlich der Empfehlung an, nicht zuletzt wegen einer überaus schnuckeligen jungen Halle Berry als Stewardess, und vergibt 8/10 tote Moslem-Terroristen: JIHAAAD!

Dienstag, 3. Februar 2009

Jetzt wieder live auf Klo7: Uri Geller's Hirnerweichung

Corny und seine Zahnarztbesuche: Wir heitern Ihn jetzt mal auf!





So oft, wie der Kerl zum Zahnarzt rennt, könnte man meinen, er fänd's geil. Schade nur, dass die Weisheitszähne irgendwann mal alle sind :D

Sonntag, 1. Februar 2009

Internet-Klassiker, von Japanern neu interpretiert

Im Original ein deutsches Kiddie, das beim Unreal Tournament-Zocken *etwas* die Beherrschung verliert. Priceless.

Deutsche TV-Klassiker, Pt. MCMXVII

Zugegeben, der Gag braucht ne Weile, aber ich kann's 10mal hintereinander angucken und krieg jedesmal nen Lachanfall.

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